Tolle Stimmung bei den Karnevalssitzungen der kfd
Wir Frauen der kfd St. Elisabeth feierten auch in diesem Jahr die zur Tradition gewordenen karnevalistischen Nachmittage mit großem Publikum am 8. und 9. Februar 2009. Nachdem Katz und Maus, die vorübergehend für die Karnevalstage Frieden geschlossen hatten, das Publikum im bunt geschmückten Pastor-Bouwmans-Haus begrüßt hatten, konnte der nach eigenen Angaben „schönste Mensch“ der Sitzung, schlagfertig und gekonnt durch das Programm führen. Als bunt und großkariert gekleideter Clown, kündigte sie den begabten Nachwuchs der kfd an - die Fünkchen. Sie hatten wochenlang mit ihren beiden Trainerinnen geprobt um uns zu zeigen, dass man auch auf ein Wikingerlied einen Gardetanz tanzen kann. Nach der verdienten Zugabe der Fünkchen kam der Reuschenberger Doppelgänger von Roy Black auf die Bühne. Er hatte die kleine Anita als Überraschungsgast mitgebracht. Gestört wurde die Sitzung durch eine kfd- Frau, die unbedingt auch einmal auf die Bühne wollte und sich durch nichts davon abhalten ließ, uns zu erzählen, was sie so alles angestellt hat, um dies in die Tat um zu setzten. Unser Pastor M. Tewes überraschte uns dann mit einer kurzen aber umso launigeren Rede über die neuesten Entwicklungen der Kirche, die vielen Besucherinnen aus dem Herzen sprach. Er überzeugte uns davon, dass wir Christen hier im Rheinland ausgelassen feiern und lachen können und trotzdem unserem Glauben treu bleiben. Er wurde abgelöst von einem Chor ganz besonderer Art. Die Seven – up Sisters brachten mit ihrem Gospel- Sound und ihrer hyperaktiven Chorleiterin den Saal zum Schwingen. Anschließend klagte uns ein leidenschaftlicher Kirmesbesucher, was er so alles mitmachen musste, obwohl er dort nur ein paar fröhliche Stunden mit seiner Familie verbringen wollte. Vor der Pause, in der das von Anfang an prächtig gelaunte Publikum sich mit allerlei leckeren Sachen stärken konnte, heizte uns die Tanzgarde grün- weiß noch einmal kräftig ein. Mit ihren schicken neuen Kostümen und ihren gekonnt dargebrachten Tänzen bot sich ein farbenfrohes karnevalistisches Bild.
Frisch gestärkt erwartete man die Familie Schmitz auf der Bühne. Sie war mit ihrem altersschwachen Auto angereist und zeigte uns, wie man mit geschickten verbalen Manövern die Mühlen der TÜF-Bürokratie umgeht und dem anschließend völlig entnervten Prüfer auch noch ein paar Euro aus der Tasche locken kann. Gefreut haben sich die Frauen, als eine Kreuzfahrtgewinnerin alle Anwesenden im Saal dazu einlud, bei ihrer nächsten Fahrt mit dem Traumschiff mitzukommen. Konnte man sich doch im Vortrag davon überzeugen, was man auf so einer Fahrt alles Tolles erleben kann. Sichtlich bewundert wurden dann die drei Tenöre für ihre artistischen Einlagen, während sie ihre zu Herzen gehende Arie ins zu Tränen gerührte Publikum schmetterten. Einen kleinen Ausflug ins Sommerbrauchtum machten wir mit dem Tanz der Grenadiere, die sich bei genauem Hinsehen aber als komische Vögel aus dem kalten Süden entpuppten. Trotz ihrer Riesenfüße und dem Durcheinander, das ein beschwipster , tapsiger Pinguin in die Reihen brachte, ließen sich die schwarz – weiß gekleideten Herren keinesfalls aus der Ruhe bringen und legten eine kesse Sohle aufs Parkett. Zum Abschluss des Nachmittages bzw. Abends zeigten uns zwei in die Jahre gekommene Cheerleader, dass man bei entsprechendem Engagement und etwas Geduld noch zu einem super Auftritt kommen kann. Die Frauen im Saal sangen und gingen begeistert mit auf eine Ruderpartie. Beim abschließenden Finale kamen noch einmal alle Akteure, die ausnahmslos aus den eigenen Reihen stammten in ihren Kostümen auf die Bühne. Dann wurde ausgiebig gefeiert. Viele gingen erst am frühen Morgen müde aber glücklich nach Hause. Von hier aus ein Dankeschön an alle, die geholfen haben, diese zwei Sitzungen durchzuführen und ein Dankeschön an unser großartiges Publikum , dass uns mit seinem Applaus so herzlich unterstützt hat. Ein besonderer Dank geht auch an unsere helfenden Männer: Thekenteam, Musiker, Techniker, Kameramann, Fotograf, die, die beim Aufbau geholfen haben und der Familie Gremmer, die wir oft genug gestört haben, die aber immer ein freundliches Wort für uns hatte.
So können wir auch in diesem Jahr mit unseren Einnahmen unsere vielfältigen karitativen Aktivitäten und Aufgaben in unserer Gemeinde und darüber hinaus unterstützen und freuen uns schon auf den Karneval mit Ihnen im nächsten Jahr.
Josi Broichgans- Conrads
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